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Die deutschen Adelstitel sind nur noch Namen

Die deutschen Adeligen und deren Titel in der heutigen Zeit

Die Vorrechte der deutschen Adeligen und deren Titel wurden mit der weimarer Verfassung, von 1919 in Artikel 109, aufgehoben.

Artikel 109 der weimarer Verfassung:
"Öffentlich-rechtliche Vorrechte oder Nachteile der Geburt und des Standes sind aufzuheben und dürfen nicht mehr verliehen werden. Adelsbezeichnungen gelten nur als Teil des Namens und dürfen nicht mehr verliehen werden."

Der Adel selber wurde somit nicht direkt aufgehoben, wie in Österreich (Adelsaufhebungsgesetz), und sie werden als historischer Adel bezeichnet.
Der Artikel 109 beschreibt somit, lediglich nur, dass alle Adelstitel zu reinen (Nach)namen wurden und, dass diese Namen von das "Bürgerliche Gesetzbuch" geregelt werden, sowie jeder andere (Nach)name auch.
Eine Besonderheit besteht unteranderem darin, dass es zum Familiennamen die webliche Version gibt.
Der Graf wird bei der Frau zur Gräfin.

Die Personalpronomen

Die Personalpronomen wie: euer Durchlaucht oder königliche Hoheit sind heutzutage nicht mehr angebracht, da der historische Adel keine Adelstitel mehr führt.

Die Herrschertitel

Die Herrschertitel unteranderem: König/in, Kaiser/in, Landgraf/gräfin oder Fürst/in wurden nicht mit in den Nachnamen übernommen, sondern wurden in Prinz/Prinzessin oder Graf geändert.

Die richtige Anrede eines historischen Adeligen

Die korrekte Anrede eines deutschen historischen Adeligen, mit ehemaligen Titel, wäre:
Herr/Frau Vorname Graf/Gräfin von Platzhalter.

Nicht korrekte Anrede:
Graf/Gräfin Vorname von Platzhalter.

Wenn der, ehemalige Grafen, Titel vor dem Vornamen stehen würde, würde dies bedeuten, dass diese Person noch einen Adelstitel führen würde.

Einen adelig klingenden Künstlernamen

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