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Darf man einen adeligen Künstlernamen oder Pseudonym führen?

Zur Vereinfachung des Textes werden Pseudonyme, Aristonyme e.t.c. mit Künstlernamen gleichgestellt.

Ja, dies ist vollkommen legal. Solange man keine Rechte Dritter verletzt oder gar betrügerische Absichten hegt. Auch der Eintrag in den Personalausweis ist, wenn man ein gewissen Grad an Bekanntheit hat, möglich.
Der adelig klingende Künstlername darf als Namenszusatz voll verwendet werden und man darf damit in der öffentlichkeit auftreten, auch ohne die Eintragung in den Personalausweis. In Deutschland darf sich jeder nennen wie er oder sie möchte, um so seine individuelle Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen.

Das beutzen von adeligen Künstlernamen ist dadurch möglich, dass es in Deutschland keine Adelstitel mehr gibt, auch der historische deutsche Adel hat keinen mehr.
Diese wurden mit der weimarer Verfassung von 1919 abgeschafft und als Namenszusätze zum Nachnamen hinzugefügt, und sie werden heute vom Namensrecht geregelt. Darunter fallen eben auch die Künstlernamen.

Wie sieht es mit den ehemaligen Fürstenhäuser aus?

Die Fürsten der ehemaligen fürstlichen Häuser benutzen quasi auch einen Künstlernamen, mit dem sie in der Öffentlichkeit auftreten, da sie sich in der Regal als Fürsten bezeichnen. Die Herrschertitel wie Fürst, Herzog oder König wurden in den nicht Herrschertitel Prinz geändert. Deren Familiennamen lauten meißt so: Prinz zu Musterburg oder Prinz von Musterburg und nicht Fürst zu Musterburg.

Auf was man achten sollte

Worauf man achten sollte ist, dass man, bevor man einen Künstlernamen benutzt, einige Recherchen anstellt, ob eben dieser nicht schon verwendet wird. Dazu bieten die Suchmaschinen wie google und co eine gute Möglichkeit. Auch das Deutsche Patent und Markenamt sollte dringest nach Marken durchsucht werden.
https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/einsteiger

Einen Adelstitel kaufen

Die angebotenen Adelstitel, bei Ebay und co, sind nur registrierte Marken. Die findigen Geschäftsleute verkaufen den Kaufinteressierten nur deren Markenname, den Sie, so ziemlich, uneingeschränkt nutzen dürfen. Ich persönliche finde dies überflüssig, da sich jeder einen Namen selber ausdenken und diesen schützen lassen kann. Der Vorteil eines eigenen ausgedachten Namens ist natürlich der, dass den niemand anderes führt und man mit diesem eher eine persönliche Verbindung hat. Wer möchte schon einen Adelstitel, den zig tausende andere schon benutzen und keinen individuellen Mehrwert besitzt?

Anstelle dessen, einen zu kaufen, denken Sie sich lieber einen aus. Orientieren Sie sich zum Beispiel an Ihrer Umgebung. Gibt es dort einen Fluss mit einem schönen Namen?, welche Hobbies haben Sie? oder nutzen sie vielleicht Ihren Mädchennamen und hängen ein Burg, Feld oder Thal dahinter. Suchen Sie sich daraus einfach selber etwas zusammen und setzen Sie, jenach Bedarf, einfach ein Graf/Gräfin oder Freiherr/Freifrau davor, gepaart mit einem von oder zu.

Darf ich denn mit meinem Künstlernamen unterschreiben?

Ja, dies ist erlaubt. Der Ihnen gegenüber sollte selbstverständlich, solange der Künstlername nicht im Personalausweis eingetragen ist, aufgeklärt werden und Ihren bürgerlichen Namen wissen. Sollte dies nicht geschehen könnten abgeschlossene Verträge e.t.c. ungültig sein und der Geschädigte könnte Sie wegen Hochstapelei anzeigen.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Webseite gefällt und bei Ihrer Namensfindung hilft.